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Wie
kamen Heinz Erhardts Vorfahren überhaupt nach Riga, warum gab es hier
so viele Deutsche? Die Tour führt nach Riga, wo Heinz Erhardt im Februar 1909 quasi zweimal zur Welt kam, 1916 erstmals entführt und 1924 zu einer neuen Schule geführt wurde, bevor er 1926 zur Ausbildung von Riga nach Leipzig überführt, 1928 wieder heimgeführt und schließlich 1938 zu seiner großen Karriere endgültig aus Riga weggeführt wurde. Dabei sollte er Großväterchens Musikgeschäft einmal führen, doch alles kam anders ...
Heinz Erhardt entstammt einer Familie, die sich sehr für ihre Heimatstadt engagiert hat. "Heinzels" Onkel Robert war ab 1907 Rigaer Deputierter der russischen Reichsduma und 1919/1920 Finanzminister des jungen Lettland. "Heinzels" Großvater Jacob Erhardt hatte im Ersten Weltkrieg als Stadtrat und Stadthaupt die Geschicke des schwer gebeutelten Riga geleitet. Paul Neldner, der Großvater mütterlicherseits, vermietete nicht nur Konzertflügel, sondern den jungen Heinz am besten gleich mit. Aber der spielte lieber auf den Klavieren als dass er sie verkaufte. Er pflegte häufig im Cafè Schwarz nicht nur zu sitzen (weil der Kaffee angeblich hier reiner war als im Cafè Reiner), sondern auch Opas Moneten auszugeben und Selbstkomponiert- und Gedichtetes zu Laute und Flügel zum allerbesten zu geben. Die Stadtführung zeigt einstige Wirkungsstätten der Familie, die Schule Heinz Erhardts (falls möglich mit Besuch der Aula), die ehem. Musikalienhandlung Neldner sowie Auftrittsorte und geliebte Cafes des jungen Künstlers. Zahlreiche zeitgenössische Zeitungsausschnitte, Selbstzeugnisse und Anekdoten aus der Familiengeschichte entführen in das Riga der 20er und 30er Jahre. Dazu vielleicht noch'n Gedicht? Drei
Varianten stehen zur Auswahl: "Der
unbekannte Heinz Erhardt - Spurensuche in Riga" gibt's auf
Anfrage auch als Vortrag mit vielen bisher unveröffentlichten
visuellen Quellen zur Rigaer Familiengeschichte. Die Heinz-Erhardt-Tour in der Presse: NDR-Hanseblick "Winter im
lettischen Kurland" (Feb. 2010): MDR "Ostwärts" (2009), Folge
4/6 "Ein Komiker und ein Lügenbaron": |
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